Um Kanapee – Romain Dondelinger

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Profil

Romain Dondelinger wurde am 17.03.1964 geboren und hat mit dem Handball spielen im Jahre 1976 begonnen – beim HC Berchem. Er hat alle Mannschaften von der Jugend bis zu den Herren durchwandert. Er ist aus unserem Verein gar nicht weg zu denken, sei es durch seine Arbeit als Offizieller bei den Herren 1 oder sein Mitwirken in der „AG Vereinsleben“. „Rom“ packt immer eine Hand mit an, wenn Hilfe benötigt wird.

Interview

…Hallo Romain, fangen wir mit der Standardfrage an. Wie bist du damals zum Handball gekommen bzw. wie lange hast du gespielt?
– Wir sind mit der Familie 1975 von Peppange nach Crauthem gezogen und im selben Jahr wurde die Sporthalle eingeweiht. Da alle meine Freunde + Geschwister beim Handball waren, versuchte ich auch die ersten Schritte.

…wie lange hast du denn selbst gespielt? Und welche Erfolge hast du erleben dürfen?
– Von 1976 bis 1985 habe ich beim HC Berchem alle Mannschaften von der Jugend bis zu den Herren durchgemacht. Ab 1985 spielte ich in Mersch, ehe ich 1997 wieder zum HC Berchem zurückgekehrt bin. Im Jahre 2000 beendete ich dann meine sportliche Karriere. Die ganz großen Erfolge blieben leider Mangelware. Ein Meistertitel mit der 2. Herrenmannschaft in der damaligen Promotion (2.Division), mehrere Teilnahmen im Finale des luxemburgischen Pokals und einige Einsätze in den Europapokalspielen stehen zu Buche.

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…du begleitest den HCB schon lange. An welche „handballerischen Momente“ erinnerst du dich zurück (positiv, wie auch negativ)?
– Alle Erfolge und Erlebnisse, die wir zusammen erlebt und erreicht haben, sind toll gewesen. Egal, ob auf nationaler oder internationaler Bühne. Sei es in der eigenen Meisterschaft oder im Pokal, in der BeNeLux-Liga oder im Europapokal.
Auch die negativen Momente erlebt man zusammen und versucht gemeinsam es beim nächsten Mal besser zu machen.

…welche Aufgaben hast du im Verein und Wieso hast du dir die ausgesucht?
– Angefangen habe ich mit der Verantwortung und Leitung unserer Buvette. Als langjähriges Mitglied des Vereins, habe ich mich dann auch der Vorstandschaft angeschlossen. Über diverse Aufgaben im Jugendbereich und für die Reservemannschaft, bin ich jetzt seit 8 Jahren als Offizieller bei den Spielen der 1. Herrenmannschaft tätig. Es macht eben großen Spass im Verein zu helfen.

…der Handball entwickelt sich immer schneller weiter. Was sind für dich einige Unterschiede im Vergleich zu Früher?
– Heute ist das Spiel viel schneller, dynamischer und athletischer als zu meiner Zeit. Früher fielen in den Spielen ca. 30-35 Tore, heutzutage fällt fast die doppelte Anzahl an Toren. Die Jungs haben auch viel mehr Training und weniger Freizeit. Dafür werden sie aber auch besser betreut und entlohnt als wir damals.

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…Welchen Rat würdest du einem jungen Nachwuchsspieler mit auf den Weg geben, damit er den Sprung aus der Jugend zu den Senioren schafft?
– Auch in schwierigen Phasen durchhalten und alles geben was man kann. Es ist eine große Herausforderung für jeden Einzelnen, den Sprung zu schaffen aus der Jugend in den Herrenbereich. Und jedem Spieler sollten die vielen möglichen Erfolge, die man erleben kann, als Ansporn dienen. Denn beim Feiern werden die Qualen und Anstrengungen für diesen Erfolg schnell vergessen 😉

…Neben der ganzen Arbeit für deinen Beruf und den Handball bleibt ja kaum Freizeit. Wie versuchst du dich dennoch von dem ganzen Stress zu erholen?
– Ich versuche von all dem Stress im Alltag abzuschalten. Ich treffe mich zb. gerne mit Freunden oder gehe essen und dann gibt es da ja auch noch meinen Hund Gucci, der mich überall dorthin begleitet 😉

…Was zeichnet für dich den HC Berchem aus?
– Der Wohlfühlfaktor in unserem Verein ist einfach unschlagbar, auch in sportlich schwierigeren Zeiten. Die vielen Freunde und Kollegen/innen, die mich schon einige Jahre begleiten und die Kameradschaft untereinander, die immer grösser wird. Jeder hat das gleiche große Ziel, unsere Jugendspieler gut auszubilden, alle Mannschaften im Verein unterstützen und somit auch viele Titel in den Reiserbann zu holen 😉

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…kommen wir zur aktuellen Saison und den Senior 1. Was erwartest du von den Jungs in den Playoffs? Und was sind deine Wünsche?
– Ich wünsche den Jungs den Erfolg, den sie brauchen, um ihre Ziele diese Saison zu erreichen. Damit sie auch in schwierigen Phasen, in den Spielen, kühlen Kopf bewahren werden.

…Wo und wie siehst du den Verein in der Zukunft?
– Es wird immer schwieriger, den Anforderungen gerecht zu werden, in sportlicher und wirtschaftlicher Richtung, da wir auch nur ein kleiner Dorfverein sind.
Dennoch sehe ich uns auf einem guten Weg, das wir weiterhin diesen Aufwand betreiben und somit auf gutem handballerischen Niveau spielen und unseren Jugendlichen eine Perspektive bieten können..

Vielen Dank, Rom, für das Interview und deine Zeit. Viel Spass und Erfolg weiterhin.

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