Profil

Raphaël Guden wurde am 22.11.2000 geboren. Der leidenschaftliche Bayern München Anhänger hat im Jahre 2006 mit dem Handball angefangen und seither konnte er jeweils 1x den Pokal und die Meisterschaft gewinnen. Der talentierte junge Mann mit der Nummer 23 besucht auch seit einigen Jahren die Sportschule, um seinen großen Traum Handballprofi ein Stückchen näher zu kommen.

Interview

…Hallo Raphaël. Wie und wann bist du damals zum Handball gekommen und wie lange spielst du jetzt schon insgesamt?

– Ich bin vor 9 Jahren zum Handball gekommen, weil mein Bruder damals mit dem Handball spielen angefangen hat. Leider spielt mein Bruder jetzt kein Handball mehr, aber er kommt jedes Spiel von mir schauen und unterstützt mich auch dabei.

…An welche „handballerischen Momente“ erinnerst du dich zurück (positiv, wie auch negativ)?

– Die positiven Momente waren natürlich der Pokalsieg, weil es mein erster Titel war. Aber auch der Gewinn der Meisterschaft war ganz besonders, weil wir ja das Finale im Pokal gegen Dudelange noch verloren haben, um dann in der Meisterschaft mit einer hervorragenden Leistung den Düdelingern überlegen waren.

Negative Momente waren die verlorenen Pokalfinals (Saison 12-13 mit der U17, 13-14 U14, 14-15 U17).

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…Du besuchst auch die Sportschule, wie einige in deinem Team? Wie sieht denn ein normaler Tagesablauf bei dir aus?

– Ich habe jeden Tag Sport, ob 1 Mal oder 2 Mal ist vom Wochentag abhängt. Ich muss jeden Tag um 6.20 Uhr aufstehen um bei Zeit oder noch ein wenig früher in der Schule zu sein. Damit ich meine Hausaufgaben machen kann, die ich vergessen habe 😉 Dann habe ich bis 14.50 Uhr Schule und danach habe ich montags, mittwochs und freitags noch Training mit der Nationalmannschaft oder mit Berchem. Wir haben aber auch während der Schulzeit Training. Mittwochs in der Coque und freitags in der Sporthalle der Schule.

…Bei dem ganzen Training neben der Schule bleibt da überhaupt noch Freizeit? Falls ja, wie gestaltest du diese? Hast du noch andere Hobbys?

– Ja, ein wenig Freizeit bleibt, wenn ich nicht zu viele Prüfungen haben. Diese Zeit nutze ich, um mich auf der Playstation zu verbessern (FIFA), denn wenn Steve (Moreira) vorbei kommt, wäre es eine Schande wenn ich gegen ihn verlieren würde 😉 Aber ich lese auch Biografien von vielen Fußballern.

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…Auf welcher Position spielst du meistens? Hast du eine Position, auf der du am liebsten spielst? Wenn ja, wieso?

– Ich spiele meistens im Rückraum. Ob rechts, links oder in der Mitte hängt von den Verletzten ab. Am liebsten spiele ich aber in der Mitte, denn dort kann man das Tempo des Spiels entscheiden und für die anderen Mitspieler die Torchancen vorbereiten. Man muss das Spiel im Angriff im Griff haben und lenken.

…Du spielst aktuell in der U17. Wie ist die Stimmung innerhalb der Gruppe und was möchtest du mit dem Team erreichen?

– Die Stimmung ist sehr gut. Wir „spaßen“ sehr viel in der Kabine und jetzt bin ich auch nicht mehr der Jüngste und muss keine Trikots mehr aufräumen. Und mit Ben Brittner und Tom Schmitz kann man immer gut lachen.

Meine Ziele in dieser Saison sind ins Pokalfinale zu kommen und in der Meisterschaft Dudelange so gut wie möglich die Stirn zu bieten.

…Welche Ziele hast du für dich selbst für die Zukunft im Handball?

– Natürlich wäre es ein Traum einmal Profi zu werden. Aber das Erste Ziel, welches ich erreichen will, ist es für die erste Mannschaft in Berchem zu spielen.

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…Hast du ein oder mehrere Vorbilder im Leben oder im Sport?

– Hier in Berchem sind es Björn Gerber, Lé Biel und Steve Moreira zu denen ich aufschaue. Björn, weil ich ihn seit er hier in Berchem spielt bewundere. Lé, weil er sich schon mit seinen jungen Jahren bemerkenswert durchsetzt gegen die anderen erfahrenen Spieler bei den Herren hier in Luxemburg oder sogar gegen die internationalen Spieler und Steve, weil er einen großen Ehrgeiz hat und nie aufhört an sich zu arbeiten.

International ist Aron Palmarsson mein absolutes Idol. Seine Körpertäuschungen, sein Schuss und seine Übersicht auf dem Spielfeld sind einfach faszinierend.

…Was zeichnet für dich den HC Berchem aus?

– Der HC Berchem ist für mich eine große Familie. Jeder kennt jeden und es ist immer eine gute Stimmung.

…Wo und wie siehst du den Verein in der Zukunft?

– In 2-3 Jahren sehe ich Berchem auf jeden Fall wieder ganz oben. Das Team hat sehr viel Potenzial und doch auch viel Erfahrung. Das Team ist aufgebaut mit jungen Spielern und wenn man jetzt mit den eigenen Jugendspielern weiter macht, kann man viel erreichen. Ich denke man ist auf dem richtigen Weg.

Vielen Dank, Raphaël, für das Interview und deine Zeit. Viel Spass und Erfolg weiterhin.

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