Profil

Lenny Karp ist am 02.05.1998 geboren worden. Der junge Mann mit der Trikotnummer 4 ist seit 2009 bei uns und konnte schon so einige Titel einheimsen, darunter 3x den Pokal und 2x die Meisterschaft. Das jüngste Mitglied in seiner Familie, er hat 4 ältere Schwestern, besucht die Sportschule und gestaltet seine Freizeit mit seinen Freunden und Basketball spielen.

Interview

…Hallo Lenny. Wie und wann bist du damals zum Handball gekommen und wie lange spielst du jetzt schon insgesamt?

– 2009 spielten viele Freunde von mir Handball und deshalb bin ich einmal mit ihnen zum Training gegangen. Mir hat es direkt gut gefallen, daher ich wechselte anschließend vom Fußball zum Handball…und bis jetzt bin ich dabei geblieben 😉

…An welche „handballerischen Momente“ erinnerst du dich zurück (positiv, wie auch negativ)?

– Ich erinnere mich an positive, wie auch an negative Momente.

Ein ganz negativer Moment war sicherlich das Pokalfinale 2012- 2013 im ersten Jahr U17. Wir verloren das Finale, als krasser Außenseiter, knapp mit 2 Toren gegen Esch und hatten alles gegeben, leider wurden wir doch nicht belohnt.

Positiv war die darauffolgende Saison 2013-2014. Wir wurden Meister und gewannen den Pokal ohne einen einzigen Punkt abzugeben. Das Highlight war das Pokalfinale gegen Esch, welches wir mit 12 Toren gewannen!

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…Besuchst du auch die Sportschule, wie einige in deinem Team, oder gehst du auf eine normale Schule? Wie sieht denn ein normaler Tagesablauf bei dir aus??

– Auf der Sportschule bin ich jetzt seit 5 Jahren, 1 Jahr war ich an der Schule Michel- Rodange unterwegs 😉

In der Schule bin ich täglich bis 14:50 Uhr und Donnerstag bis 12 Uhr. Mein Tagesablauf sieht oft gleich aus: Von Dienstags bis Freitags habe ich, neben dem normalen Schulunterricht, morgens in der Schule Training mit der Nationalmannschaft und abends dann noch ein zweites Mal mit dem Verein oder wieder mit dem FLH-Team. Montags ist mein trainingsfreier Tag 😉

…Bei dem ganzen Training neben der Schule bleibt da überhaupt noch Freizeit? Falls ja, wie gestaltest du diese? Hast du noch andere Hobbys?

– Neben dem Training und dem Lernen für die Schule bleibt nicht viel Freizeit unter der Woche. Wenn, dann treffe ich mich meistens mit Freunden. Am Wochenende habe ich normalerweise nur ein Spiel und habe somit genug Zeit, um in die Stadt zu gehen oder ins Kino. Viel Zeit verbringe ich auch auf dem Basketballplatz im Park und werfe Körbe mit Freunden.

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…Auf welcher Position spielst du meistens? Hast du eine Position, auf der du am liebsten spielst? Wenn ja, wieso?

– Auf dem Spielfeld komme ich am meisten auf Rückraummitte zum Einsatz. Dies ist auch meine Lieblingsspielposition, da man das ganze Spiel im Blick hat. Auf der Rückraummitte muss man das Spiel strukturieren und ansagen, was gespielt wird. Hier gilt es, den Ball schnell laufen zu lassen, den Überblick zu bewahren und gleichzeitig den Weg zum Tor zu suchen.

…Du spielst aktuell in der U21. Wie ist die Stimmung innerhalb der Gruppe und was möchtest du mit dem Team erreichen?

– Ja genau, aktuell spiele ich in der U21. Die Stimmung im Team ist sehr positiv, kollegial und vertraulich, da wir uns alle schon seit längerer Zeit kennen. Auf dem Spielfeld klappt noch nicht alles, da es das erste Jahr ist in dem wir in dieser Aufstellung zusammenspielen. Da wir in der Meisterschaft manchmal nicht sicher genug waren, bleibt unser Hauptziel diese Saison sicherlich das Pokalfinale zu erreichen und auch zu gewinnen 😉

…Welche Ziele hast du für dich selbst für die Zukunft im Handball?

– Ich hoffe, dass ich noch lange Handball spielen kann. Wenn ich in Zukunft studiere, werde ich versuchen, ein Team in der Nähe meines Studiumortes zu finden, um weiter spielen und trainieren zu können. So oft ich kann, werde ich voraussichtlich auch zurück nach Crauthem kommen, um mit Berchem Spiele zu bestreiten. Natürlich wäre es nicht schlecht, wenn ich mit dem Sport auch etwas Geld verdienen könnte 😉

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…Hast du ein oder mehrere Vorbilder im Leben oder im Sport?

– Ein sportliches Vorbild für mich ist der Basketballspieler Russel Westbrook. Mir gefällt seine schnelle und physische Spielart und seine Einstellung zum Spiel.

…Was zeichnet für dich den HC Berchem aus?

– Für mich persönlich ist der HC Berchem ein Vertrauensverein. Innerhalb des Vereins ist man mit allen bekannt, welche den Verein unterstützen oder auch für ihn spielen. Außerdem ist der Verein gekennzeichnet für seine erfolgreiche Jugendarbeit.

…Wo und wie siehst du den Verein in der Zukunft?

– In der Zukunft sehe ich den Verein wieder weiter oben in der Tabelle. Berchem hat viele gute Jugendspieler in seinem Kader und kann auf mehrere erfahrene Spieler zurückgreifen. Ich rechne auch fest mit der Teilnahme unseres Vereines an weiteren Europäischen Wettbewerben.

Vielen Dank, Lenny, für das Interview und deine Zeit. Viel Spass und Erfolg weiterhin.

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