Um Kanapee – HCB Drummers

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Marc, Gilly, Conny, Pit, Guy

Profil

Marc, Gilly, Pit, Guy und Conny sind unsere Lautstarke Unterstützung während den Spielen der 1. Herrenmannschaft. Die Jungs, die alle zwischen 45 und 50 Jahre alt sind, sind als Team seit 1 Jahr dabei und sind auch in vielen anderen Bereichen für den Verein tätig. Durch ihre Trommeln und den kräftigen Kehlen haben sie schon in so manchen schwierigen Minuten, in einem Spiel, die letzten ausschlaggebenden Prozent an Willen und Einsatz, die nötig sind, aus unseren Jungs heraus gekitzelt.

Interview

…Ihr seid die lautstarke Unterstützung auf der Tribüne unserer Herrenmannschaft. Wie kam es dazu? Und wie waren die Anfänge?
Marc: Am Anfang war ich ein normaler Zuschauer bei Spielen meines Sohnes in den Jugendmannschaften und bei den Spielen der 1 Mannschaft. Conny fragte mich eines Tages ob ich nicht bei den Trommlern mitmachen wolle und seither bin ich dabei.
Gilly: Ich habe ein paarmal ausgeholfen, wenn nicht genug Leute da waren und irgendwann war es dann selbstverständlich das ich dabei bin. 😉
Conny: Eigentlich hat Gilles Peters diese Gruppe (Fan Club) ins Leben gerufen. Gilles hat Guy und mich gebeten mitzumachen, weil er nicht genügend Leute hatte.
Leider verstarb Gilles dann am 25.11.2009. Wir übernahmen dann alles.
Guy: Da Nick aktiv Handball spielte, gingen wir zu den Spielen der 1. Herrenmannschaft und damals fragte mich unser viel zu früh verstorbener Freund Gilles Peters, ob ich keine Lust hätte, die Mannschaft mit den Trommeln zu unterstützen.
– Pit: Irgendwann saß ich da auf der Tribüne und jemand hat mir die Trommel gereicht und da war es passiert 😉

…Und wie lange seid ihr denn schon zusammen als „Drummers“ beim Handball dabei?
Gilly: Vor 3 Jahren.
Conny: In der Saison 2008/2009
Guy: 2008/2009 begann das Alles.
– Pit: seit der letzten Saison.
Marc: Seit ca. 3 Jahren.

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…An welche „handballerischen Momente“ erinnert ihr euch zurück (positiv, wie auch negativ)?
Conny: Der Pokalsieg in den Jahren 2009,2010 und die Meisterschaft 2011 der Herren oder der Pokalsieg der U12 Jugend 2009, waren tolle Momente. Was für negative Momente 😉
Guy: Positiv natürlich jedes gewonnene Spiel, negativ jedes verlorene!! Ein handballerisch ganz schönes Erlebnis erlebte ich mit meinem Sohn 2009, als er mit seinem damaligen Trainer Vlado die „Coupe de Luxembourg“ (Pokalsieg) gewann.
– Pit: Die erste Saison in der Beneluxliga und die guten Resultate, die die Mannschaft damals gemacht hat, waren für mich positive Momente. Die letzte Saison war dann eher negativ.
Marc: Die positiven Momente waren der letzte Pokalsieg und die letzte Meisterschaft der 1 Mannschaft. Der schönste Moment letzte Saison war der Pokalsieg der U12.
Gilly: Negative Momente gibt es eigentlich wenige, die dramatisch sind. Aber positive Momente darum umso mehr: Double 2005, Coupe 2007, 2009, 2010 und Champion 2006, 2011. Das sind doch schon viele positive Momente für die kurze Zeit, die ich mit dem HC Berchem zu tun habe.

…Ihr macht auch alle selbst einen Sport. Beschreibt kurz welchen und wieso habt ihr euch dafür entschieden?
Guy: Selbst Sport machen? 😉 In meiner Jugend spielte ich Basketball und fuhr aktiv Radrennen. Meine Familie war sehr aktiv im Radrennsport (Vater im Vereinsleben, Schwester beim Radrennen)
– Pit: Ich gehe regelmäßig laufen und sonst bin ich hauptsächlich in meinem Garten aktiv.
Marc: Ich habe 30 Jahre Fußball gespielt. Im Moment machte ich regelmäßig Fitness und gelegentlich Jogging.
Gilly: Ich spiele Squash mit Conny zusammen und Laufe regelmäßig. Beim Squash reizt mich das schnelle spielen, das auspowern und das Spiel selbst. Beim Laufen kann man so richtig gut abschalten und sich eine Stunde lang so richtig vom Alltag und der Arbeit ablenken. Und die positive Nebenwirkung ist, das man in Form bleibt. Was wichtig ist, ab einem gewissen Alter.
Conny: Ich gehe ins Fitness-Studio, da man an keine festen Zeiten gebunden ist und ich als Lokführer keine geregelten Arbeitszeiten habe. Und dann spiele ich 1x in der Woche Squash mit Gilly zusammen 😉

…Nicht nur das ihr die Jungs lautstark während der Spiele unterstützt, jeder von euch hat auch noch andere Aufgaben ihm Verein übernommen. Erklärt uns bitte kurz welche das sind?
– Pit: Bei der Neustrukturierung des Vereins habe ich mich beim „Event AG“ gemeldet, weil ich denke, dass das mir am meisten liegt. Unsere Aufgabe ist es „Events“ zu organisieren, welche die Leute begeistern und auch gute Einnahmen bringen. Ohne freiwillige Mitarbeiter kann ein Verein nicht bestehen. Zum Glück kann der HCB auf eine ganze Reihe solcher Leute zurückgreifen, was dank der vielen Aktivitäten auch wichtig ist. Dies soll zugleich ein Aufruf an die Eltern der Spieler sein tatkräftig mit anzufassen, denn jede Hilfe wird gebraucht!
Marc: Ich bin mit Conny Mannschaftsbetreuer der U14. Während den Spielen kümmere ich mich um den Spieltisch mit der Uhr oder die Spielberichtsbogen. Außerdem unterstütze ich die Trainer bei organisatorischen Aufgaben. Und zusätzlich bin ich noch in der Sport AG und Event AG.
Gilly: Ich erledige viele organisatorische Sachen was die Verbindung Gemeinde – HC Berchem angeht und bin auch Mitglied in der Event AG.
Conny: Ich bin Mitglied in der Event AG und Sport AG. Außerdem kümmere ich mich mit Marc zusammen um unsere zwei U14 Mannschaften als Betreuer.
Guy: Ich bin in der Marketing und Finanz AG. Des Weiteren helfe ich ab und an bei der Event AG, wenn sie eine helfende Hand brauchen. Ich bin auch als Fotograf für den Verein unterwegs und erledige sonstige kleine Aufgaben, die anfallen.

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…Da ihr sehr viel wegen dem Handball unterwegs seid, wird es wahrscheinlich nicht so viel Freizeit für euch geben. Aber es gibt sie dennoch. Wie gestaltet ihr denn die „handballfreie“ Zeit?
Marc: In der handballfreien Zeit unternehmen wir etwas mit der Familie (Ausflüge, usw.) oder ich schaue mir mit meinem Sohn Sport im Fernsehen an.
Gilly: Viel Freizeit bleibt mir nicht mehr neben der Arbeit, dem Verein und dem Sport. Aber mein Hobby sind nach wie vor meine Fahrzeuge. Und es macht immer wieder Spaß mit meinem Mini Classic oder einem schnellen Fahrzeug zu fahren.
Conny: Viel mit der Familie. Zb. Gehen wir ins Restaurant, laden Freunde zu uns nach Hause ein oder besuchen andere Veranstaltungen, etc.
Guy: Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Nick spielt Handball und Anne reitet. Ich versuche so oft wie möglich Beide bei ihrem Sport zu unterstützen. Ansonsten fahre ich noch gerne mit meinen alten Autos.
– Pit: Meine verbleibende Freizeit gestalte ich mit meiner Familie, und den Rest in meinem Garten denn bei der Gartenarbeit kann ich richtig abschalten.

…Eure Söhne (Ben, Tom, Raphael, Nick, Luca und Ben) spielen auch erfolgreich in der Jugend beim HC Berchem. Macht euch dass Stolz? Und was wünscht ihr euch für ihre „Karrieren“?
Gilly: Natürlich macht mich das Stolz, das Luca und Ben in einem so tollen Klub spielen. Für ihre Zukunft wünsche ich mir, dass sie Beide dabei bleiben und ohne große Verletzungen noch viel dazu lernen und somit mal gute Handballer werden.
Conny: Ja klar bin ich stolz auf Raphaël. Er hat Talent und ich sehe ihm gerne zu, wenn er spielt. Ich wünsche ihm, dass er von größeren Verletzungen verschont bleibt und dass er sein Ziel, Profi zu werden, vielleicht einmal erreicht.
Guy: Meine beiden Kinder erfüllen mich mit Stolz. Ich hoffe, dass Nick weiterhin Spaß am Handball hat und einmal den Sprung in die erste Mannschaft schafft, auch wenn dies noch einige Jahre dauern wird.
– Pit: Natürlich macht es einen Vater stolz zu sehen, wenn der Sohn (Tom) Spass an der Sache hat und Fortschritte macht. Wichtig scheint es mir zu sein, dass die Kinder ihre Freizeit vernünftig gestalten. Wenn das Ganze dann noch mit Erfolg gekrönt wird, umso besser. Die Unterstützung der Eltern scheint mir dabei sehr wichtig zu sein. Als Eltern wünscht man sich natürlich, dass sein Sohn es einmal bis in die 1 Herrenmannschaft schafft.
Marc: Ich bin froh, dass er (Ben) Spaß am Handball hat und bin auch stolz, dass er es so gut durchzieht. Ich wünsche mir, dass die Jungs sich keine schweren Verletzungen zuziehen und sie vielleicht alle den Sprung in die 1.Mannschaft schaffen.

…Was zeichnet für dich den Verein HC Berchem aus?
Conny: Wir sind eine gute Mannschaft, sportlich wie auch abseits vom Spielfeld. Auch wenn nicht immer alles rund läuft, gefeiert wird trotzdem. Ich finde, alles ist viel persönlicher, schon dadurch, weil Roeser eine kleine Gemeinde ist und jeder jeden kennt.
Guy: Der HC Berchem macht sehr gute Jugendarbeit. Ich hoffe, dass der Verein diesen Weg weitergeht.
– Pit: Die gute Zusammenarbeit und der familiäre Flair
Marc: Der Verein ist wie eine große Familie, jeder kennt jeden.
Gilly: Der HC Berchem unterscheidet sich meiner Meinung nach zu anderen Handballvereinen. Weil es eine große Familie ist und jeder, der in diesem Verein mithilft, ist mit seinem ganzen Herzen dabei. So etwas findet man nicht in jedem Verein.

Foto Karibik

…Kommen wir zur aktuellen Saison und den Herren 1. Was erwartet ihr von den Jungs? Und was sind eure Wünsche?
Guy: Die Jungs werden es diese Saison ganz schwer haben um sich für die Beneluxliga zu qualifizieren. Ich hoffe aber, dass sie es schaffen und im Pokal ist sowieso immer alles möglich.
– Pit: Es wird sicher eine harte Saison werden, aber ich traue dem Team und ihren Trainern einiges zu. Eine Leistungssteigerung ist aber notwendig um das Ziel Beneluxliga zu erreichen. Ich hoffe, dass die verletzen Spieler bald wieder fit sind und zum Einsatz kommen können. Den jungen Spielern die aus dem Jugendbereich hinzustoßen wünsche ich eine gute Integration.
Marc: Ich wünsche uns eine Platzierung unter den ersten 4. Von den Spielern erwarte ich, dass sie kämpfen und auf dem Spielfeld alles geben was sie können.
Gilly: Jeder soll kämpfen bis zum letzten, dann darf man auch mal verlieren. Das Ziel diese Saison muss heißen, unter die ersten Vier zu kommen. Damit wir uns für die Benelux-Liga nächstes Saison qualifizieren.
Conny: Von den Jungs erwarte ich Einsatz bis zum Schluss, auch wenn es dann nicht zum Sieg reichen sollte. Ein realistisches Ziel dieses Jahr wäre Platz 4.

…Wo und wie siehst du den Verein in der Zukunft?
– Pit: Ich denke, der Verein wird weiterhin in der obersten Liga mitmischen. Wir müssen es schaffen, und wir alle hoffen es, nächstes Jahr in der Beneluxliga zu spielen. Dies und die sportliche Ausbildung unserer talentierten und engagierten Jugendspieler scheinen mir die größten Herausforderungen des HCB für die kommenden Jahre zu sein.
Marc: Der Verein hat die Jugendarbeit auf einen guten Weg gebracht, so dass wir in Zukunft auf einen starken Nachwuchs zählen können und auch wieder den nötigen Erfolg haben werden.
Gilly: Der Zukunft dieses Vereins sehe ich sehr positiv entgegen, weil ich sehe wie und wie viel in die Jugendarbeit gesteckt wird. Was aber auch bedeutet, dass es weiterhin noch viel Arbeit ist. Es ist ein langer und steiniger Weg. Aber umso schöner ist es, wenn man dann mal wieder ganz oben steht. Und die Früchte seiner Arbeit ernten kann.
Conny: Klares Ziel muss es sein unsere Jugendspieler so gut auszubilden, dass wir sie in der 1. Mannschaft integrieren können. Potenzial ist vorhanden. Das bedeutet auch eine finanzielle Entlastung für den Verein. Denn nur so können wir in der Zukunft mit Vereinen wie Esch, Dudelange, etc. konkurrieren.
Guy: Der HC Berchem wird wieder in der Meisterschaft und in der Beneluxliga oben mitspielen.
Merci!!!
Vielen Dank, Jungs, für das Interview und eure Zeit. Viel Spaß und Erfolg weiterhin.

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