Profil

Ariel Pietrasik ist am 21.10.1999 geboren worden. Er spielt seit 9 Jahren Handball und ist im Sommer 2014 zu uns gestoßen. Der Blondschopf mit Gardemaß hat in seiner jungen Karriere einige Titel erringen können, darunter die Meisterschaft und den Pokalsieg. Der ruhige und sympathische Junge, der unter anderem seinen Vater als Vorbild nennt, ist auch Mitglied der polnischen Jugendnationalmannschaft.

Interview

…Hallo Ariel. Wie und wann bist du damals zum Handball gekommen und wie lange spielst du jetzt schon insgesamt?

– Im Alter von 8 Jahren (2007) bin ich das erste Mal mit dem Handball in Verbindung gekommen. Mein Vater war früher Handballprofi und er wollte mich dazu bringen, dass ich Handball einmal ausprobiere. Am Anfang haperte es ein bisschen, aber wie man mir hoffentlich ansieht macht mir das Handballspielen bis heute einen riesen Spaß.

…An welche „handballerischen Momente“ erinnerst du dich zurück (positiv, wie auch negativ)?

– Es gab viele schöne handballerischen Momente in meiner Karriere bisher, aber am liebsten erinnere ich mich an das Double in Mersch mit der U-12 und den Saisontitel letztes Jahr mit der U-17 hier in Berchem.

Es gab natürlich auch negative Momente, wie die heftige Niederlage im Pokalfinale gegen Dudelange in dieser Saison, an die man sich sicherlich nicht so gerne erinnert, aber man kann es jetzt auch nicht mehr ändern und wir schauen nach vorne.

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…Du bist jetzt schon 2x zur polnischen Jugendnationalmannschaft eingeladen worden. Wie liefen die Lehrgänge dort ab und wie ist das Niveau im Vergleich zu den anderen Jungs aus Polen?

– Die Zeit dort hat mir natürlich sehr viel Spaß gemacht, obwohl es manchmal sehr anstrengend war. Es war auch toll sich mit den anderen Spielern zu messen und man konnte auch spüren wie jeder um seinen Platz in der Mannschaft kämpft und was für eine Rivalität dort herrscht. Diese Einstellung ist ganz anders als hier in Luxemburg.

Das allgemeine Niveau dort war höher, denn die Jungs waren physisch stärker und dynamischer als hier, obwohl wir mit der Technik ganz gut mithalten könnten. Dieses Niveau gibt mir den Ansporn mich jeden Tag im Training zu verbessern.

…Bei so vielen Trainingseinheiten neben der Schule bleibt da überhaupt noch Freizeit? Falls ja, wie gestaltest du diese? Andere Hobbys?

– Es bleibt fast keine Freizeit übrig, denn es nimmt viel Zeit in Anspruch fast jeden Tag von Mersch bis nach Berchem ins Training zu gelangen, da dies auch nicht der kürzeste Weg ist und dennoch macht es mir viel Spaß.

Wenn mal Zeit ist, dann unternehme ich gerne etwas mit meinen Freunden oder spiele auch mal gerne auf der Konsole wenn es die Zeit erlaubt 😉

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…Auf welcher Position spielst du meistens? Hast du eine Position, auf der du am liebsten spielst? Wenn ja, wieso?

– Meistens spiele ich Rückraumlinks und das ist auch gleichzeitig meine Lieblingsposition. Denn dort kann ich, wie ich finde, meine handballerischen Fähigkeiten am besten zur Schau bringen.

…Welche Ziele hast du für dich selbst für die Zukunft im Handball?

– Mein größter Traum wäre es in der Bundesliga einmal zu spielen und für die polnische Nationalmannschaft auftreten zu dürfen. Das sind natürlich Ziele, die noch weit weg sind und deshalb probiere ich mich immer wieder zu verbessern und vielleicht klappt es ja dann in der Zukunft 😉

…Welche Ziele hast du für deine berufliche/private Zukunft?

– Ich möchte gerne Sportlehrer werden in der Zukunft, denn ich mache sehr gerne Sport und deshalb würde mir das auch viel Spaß bereiten.

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…Hast du ein oder mehrere Vorbilder im Leben oder im Sport?

– Im Handball sind meine Vorbilder Nikola Karabatic und Mikel Hansen. Mein Vater zählt auch für mich als eine Art Vorbild, denn er probiert mir nach jedem Spiel zu sagen was ich noch verbessern kann. Ich vertraue ihm dabei sehr, denn ich weiß dass er einmal Profihandballer war und eine Ahnung davon haben muss. Ihm habe ich auch zu verdanken dass ich mich handballerisch so gut entwickelt habe und dafür bin ich ihm sehr dankbar.

…Was zeichnet für dich den HC Berchem aus?

– Der HC Berchem ist für mich wie eine große Gemeinschaft und eine kleine Familie, die mir ans Herz gewachsen ist, in der jeder für den anderen da ist, sowohl bei den Spielern wie auch bei den Eltern.

…Wo und wie siehst du den Verein in der Zukunft?

– Wenn die Jugendarbeit weiter so verläuft wie bisher, kann man mit der 1. Mannschaft in den nächsten Jahren ganz oben an der Spitze stehen.

Vielen Dank, Ariel, für das Interview und deine Zeit. Viel Spass und Erfolg weiterhin.

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