Fünf Spieler unter 21 Jahren sind aus der ersten Mannschaft nicht mehr wegzudenken (v.l.n.r.): Raoul Strainchamp,  Ben Weyer, Le Biel, Tom Raach, Tun Biel - ©Foto: Tageblatt - Marcl Nickels

Fünf Nachwuchs -Spieler die aus der ersten Mannschaft nicht mehr wegzudenken sind (v.l.n.r.): Raoul Strainchamp,
Ben Weyer, Lé Biel, Tom Raach, Tun Biel – ©Foto: Tageblatt – Marcel Nickels

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Am vergangenen Mittwoch hatte der HC Berchem und sein früherer Präsident Guy Ludig geladen, um der Öffentlichkeit ihre Jugendmannschaften der U21, U17 und U14 vorzustellen. Seit jeher ist Berchem für seine hervorragende Jugendarbeit bekannt und dass das auch weiterhin Bestand hat, davon konnte man sich bei diesem Treffen überzeugen. Eingeladen waren alle Jugendspieler, deren Elteren und die Sponsoren sowie natürlich die Trainer.

In seiner Rede ging Guy Ludig auf die Wichtigkeit der Jugendarbeit in den Sportvereinen ein, die damit ihrer sozialen Verpflichtung nachkämen, ohne die unsere Gesellschaft um einiges ärmer wäre. „Sportlich gesehen ist es aber auch eine Investition in den Verein, wie es unsere Entwicklung beweist“, so der engagierte Vereinsvertreter. Und er erinnerte an die Zeit vor 25 Jahren, als der HC Berchem mit einer Jugendmannschaft aus den Niederungen der Promotion in die damalige Nationaldivision aufstieg. „Und genau diese Mannschaft hat, mit gezielten Verstärkungen natürlich, in den folgenden Jahren einige der schönsten Seiten in unserer Vereinsgeschichte geschrieben“, so Ludig.

Zum heutigen Zeitpunkt zählt der Verein etwas über 100 Jugendspieler, wobei allein 40 Talente in den U7-10 mit viel Freude an der Arbeit sind. Betreut werden sie von insgesamt zehn Trainern, bei denen sich Ludig für die geleistete Arbeit bedankte. Sein Dank ging aber auch an die Eltern, ohne deren Mithilfe dies alles nicht zu stemmen wäre. Natürlich vergaß er die Sponsoren nicht, die gezielt in die Jugendarbeit und damit in die Zukunft des Vereins investieren.

Anschließend war es Manager Luc Sinner, der auf die gute Zusammenarbeit mit dem „Sportlycée“ einging, die sich sehr positiv auf die Entwicklung der jungen Sportler auswirken würde. Von 48 eingeschriebenen Handballern ist Berchem mit elf Jugendlichen hervorragend in dieser Institution vertreten, wobei natürlich die Nähe zu Hauptstadt sehr hilfreich ist. Dass dieses Konzept erfolgreich ist, geht schon allein aus der Tatsache hervor, dass mit Raoul Strainchamps, Ben Weyer, Le Biel, Tun Biel und Tom Raach gleich fünf Spieler unter 21 Jahren aus dem jetzigen Kader der ersten Mannschaft nicht mehr wegzudenken sind.

Auch wenn diese jungen Talente am vergangenen Samstag, bei der hohen Niederlage in Esch, erfahren mussten, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen und noch viel Arbeit vor ihnen liegt, um sich ganz oben in der Spitze etablieren zu können.

© Tageblatt/Fernand Schott

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