Profil

Loic Kaysen ist am 02.05.2001 geboren worden. Der junge Mann mit der Trikotnummer 13 ist seit 2005 bei uns und konnte schon paar Titel erringen, darunter 2x den Pokal und 1x die Meisterschaft. Er besucht die Sportschule und möchte später einmal Lehrer für Französisch werden.

Interview

…Hallo Loic. Wie und wann bist du damals zum Handball gekommen und wie lange spielst du jetzt schon insgesamt?

– Luc Sinner beauftragte meinen Vater mit dem Trainerjob bei den U10 im Jahre 2005. Zu dem Zeitpunkt machte ich Leichtathletik und meine Mutter meinte, ich solle mit zum Handballtraining, damit sie sich besser um meinen „frisch geschlüpften“ Bruder kümmern konnte 😉

…An welche „handballerischen Momente“ erinnerst du dich zurück (positiv, wie auch negativ)?

– Es gibt sehr viele positive Momente, bei dem natürlich das Doublé dazu gehört, aber auch viele Camps im Ausland, vor allem in Deutschland, bei denen ich viele neue Freunde gefunden habe, mit denen ich ständig in Kontakt bin.

Über die negativen Momente spricht man nicht so gerne.

Verletzungen sind immer nervig, als wir mit der U14 im Pokalfinale gegen Esch gescheitert sind und das letzte Spiel gegen Dudelange 1 mit der U17 waren die schlimmsten negativen Erfahrungen für mich.

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…Besuchst du auch die Sportschule, wie einige in deinem Team, oder gehst du auf eine normale Schule? Wie sieht denn ein normaler Tagesablauf bei dir aus?

– Ich besuche seit 3 Jahren die Sportschule. Um 6Uhr stehe ich auf, frühstücke und um 6.43 Uhr muss ich meinen Bus erwischen 😉 Abhängig von den Wochentagen steht Schule und bis zu zweimal Training am Tag an, um dann gegen 18.30 Uhr wieder zu Hause zu sein. Danach werden die Hausaufgaben erledigt und etwas vor dem Fernseher „gechilled“. Nachdem ich gegessen habe, kurz nach 22 Uhr, geht’s dann ab ins Bett 😉

…Bei dem ganzen Training neben der Schule bleibt da überhaupt noch Freizeit? Falls ja, wie gestaltest du diese? Hast du noch andere Hobbys?

Mir bleibt wenig Zeit für andere Hobbys, aber ich vermisse auch nichts. Nichtsdestotrotz fahre ich 1x pro Woche noch Mountainbike. In meiner sonstigen kostbaren Freizeit gehe ich ins Kino und treffe mich mit Freunden.

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…Auf welcher Position spielst du meistens? Hast du eine Position, auf der du am liebsten spielst? Wenn ja, wieso?

Hauptsächlich spiele ich auf der Rückraum Mitte Position. Dies ist auch meine Lieblingsposition. Ich mag es das Spiel zu leiten, um meinen Mitspielern im richtigen Moment den richtigen Pass zu geben damit sie „shooten“ können. Natürlich schieße ich auch gerne selber Tore 😉 Man muss einen kühlen Kopf bewahren und variabel in seinem eigenen Spiel sein.

…Du spielst aktuell in der U17. Wie ist die Stimmung innerhalb der Gruppe und was möchtest du mit dem Team erreichen?

– Da ich zu dem jüngeren Jahrgang gehöre, spiele ich mit meinen Altersgenossen in der U17 im Team B. Wir versuchen unser Bestes zu geben, um mit den 2 Jahre älteren Gegenspielern, Schritt halten zu können. Manchmal gelingt es und manchmal geht es auch gewaltig in die Hose 😉

Aber wir sind ein richtiges Team, und was uns nicht umbringt, macht uns stärker. Wir haben Spaß zusammen und das nicht nur auf dem Spielfeld. Unser großer Vorteil ist, dass wir wirklich eng befreundet sind miteinander. Unser Ziel ist es im Play-Off in der Titelgruppe zu landen. Ich denke das ist realistisch 😉

…Welche Ziele hast du für dich selbst für die Zukunft im Handball?

– Mein persönliches Ziel ist es Stammspieler der ersten Mannschaft in Berchem zu werden. Wenn das klappt, würde ich auch gerne Nationalspieler werden, um International etwas zu erleben.

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…Hast du ein oder mehrere Vorbilder im Leben oder im Sport?

– Vorbilder auf sportlichem Niveau sind Kentin Mahe, Domagoj Duvnjak und Andy Schmid.

…Was zeichnet für dich den HC Berchem aus?

– HCB ist halt Evergreen! 😉

Neben dem Sportlichen, mit den besten Jugendtrainern landesweit, lernen und erleben wir viel. Mit dem Turnier Léon Maroldt, dem Abschlussfest in Bech Kleinmacher und den Trainingslagern zu Beginnen einer Saison kommen viele Punkte hinzu, die andere Vereine nicht anbieten. Ich fühle mich wie zu Hause…ich komme ja auch aus einer Handballfamily 😉

…Wo und wie siehst du den Verein in der Zukunft?

– Ich wünsche mir, den Verein wieder als Champion zu sehen und wer weiß, vielleicht in 5-6 Jahren auch ein Teil davon zu sein 😉

Vielen Dank, Loic, für das Interview und deine Zeit. Viel Spass und Erfolg weiterhin.

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