ISF 2016 in Rouen – Handball Schulweltmeisterschaft

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Vom Samstag 12. – 18. März 2016 fand in Rouen bei Paris die Schulweltmeisterschaft (Jahrgang 1998 und jünger) statt. Insgesamt nahmen 16 Länder daran teil. Mit Lenny Karp, Raphael Guden und Wilson Ferreira vertraten auch 3 Spieler vom HC Berchem mit der Sportschule die luxemburgischen Farben.

In dieser Woche stand zwar der Sport im Vordergrund, aber dennoch gab es auch ein kulturelles Programm und das Kennenlernen der verschiedenen Nationen und Kulturen war für jeden Schüler ein Highlight, bei dem neue Kontakte und Freundschaften geknüpft wurden.

Im ersten von drei Gruppenspielen musste man gegen die körperlich starken Ungarn antreten und man verlor mit 18:31.

Im zweiten Spiel wurde man von den Brasilianern 21:37 überrannt. Man war sehr stark beeindruckt von der aggressiven und offensiven Verteidigung, die kurz nach der Mittellinie schon begonnen hat. Auch erstaunlich in diesem Spiel war die brasilianische Bank, die die komplette Spielzeit über ihr Team mit heimischen Gesängen unterstützt hat.

Im letzten Spiel gegen das schwedische Team verloren die Jungs, um ihren Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier Lenny Karp, mit 16:25. Hier gab der schwedische Schlussmann eine tolle Darbietung seines Könnens.

Durch drei Niederlagen in der Gruppe musste man um die Plätze 9 – 16 spielen.

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Der erste Gegner in dieser Phase war Griechenland. Hier erhoffte man sich zwar mehr, da die körperlichen Voraussetzungen nahezu identisch waren. Leider erwischten die Spieler um ihren Trainer Adrian Stot nicht ihren besten Tag. Nach vielen technischen Fehlern und daraus resultierenden Gegenstössen verlor man das Spiel mit 21:29.

Der nächste Gegner hieß Slowakei und endlich klappte es auch mit dem ersten Sieg im Turnierverlauf. Nach 50 Spielminuten (es wurde während dem Turnier immer 2×25 Minuten Gespielt) konnte man sich über ein 24:17 Sieg freuen.

Im abschließenden Spiel um Platz 13/14 kam der Gegner aus dem Nachbarland Belgien. Und das Team schaffte einen versöhnlichen Abschluss mit einem hart erkämpften 27:25 Sieg und belegte in der Endabrechnung den 13. Platz.

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Trotz, dass das luxemburgische Team mit zu den jüngsten und körperlich schwächsten Teams im Turnier gehörte, schlugen sie sich tapfer und machten das Beste aus ihren Möglichkeiten.

Die Halle in der die meisten Spiele stattfanden war die Kindarena, mit einem Fassungsvermögen von 6.000 Zuschauern. Hier trafen sich auch alle Teilnehmer zum Mittag- und Abendessen.

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Letztendlich war die Teilnahme am Turnier für jeden Einzelnen ein einmaliges Erlebnis mit sehr vielen schönen Erinnerungen. Alle Spieler und Spielerinnen aus den 22 verschiedenen Nationen waren sehr kontaktfreudig. Natürlich hatten die Luxemburger einen sprachlichen Vorteil, denn sie konnten in Englisch, Französisch und Deutsch mit den anderen Teams kommunizieren.

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